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Dein Liebster hat dir Rosen geschenkt mitten im Sommer? Du hast Angst, dass sie morgen schon die Köpfe hängen lassen und dass dein Liebster dann den Kopf hängen lässt? Und dir nie wieder im Sommer Rosen schenkt?

Ich stelle dir hier die Zaubertricks vor, die immer funktionieren. Woher ich die habe? Als Rosenliebhaberin habe ich Floristinnen und Rosenkavaliere ausgefragt, die es wissen müssen.

PLATZ 10: Stängel-Blätter ab, Blütenblätter glücklich!

Wenn du die schönen Blumenköpfe erhalten willst, dann halte dich an die alte Regel und entferne die vielen unteren Blätter vom Rosenstiel. Als Grundregel gilt: Alle Blätter weg, die du in die Vase stecken würdest. Bei Sommerhitze produzieren die Blätter im nährstoffreichen Vasenwasser nämlich Völkerstämme von Fäulnisbakterien, die sonst deinen Rosenstrauß killen.

PLATZ 9: Ein cleverer Schnitt macht aufrecht!

Schneide die Enden deiner Rosen niemals mit einer stumpfen Schere. Sie würde sie nur zerquetschen und so verhungert die Rose. Nimm ein scharfes Messe und setzen einen klaren Schnitt, der viel Oberfläche bietet. So kann die Rose auch in der Vase weiterblühen.

PLATZ 8: Nicht die Holzhammer-Methode bei zarten Rosen!

Kennst Du das Hausmittel, dass man die Enden mit einem Hammer bearbeiten sollte? Floristen schreien bei diesem Unsinn immer laut auf. Denn: es zerstört die Leitbahnen zur Blüte. Den Blütenkopf klopfst du ja auch nicht mit dem Hammer platt.

PLATZ 7: Schneller hält frischer.

Hast du den Rosenstrauß mit einem scharfen Messer frisch angeschnitten, solltest du ihn sofort ins Vasenwasser stellen. Denn: Wunden heilen an der Luft zwar besser, solltest du dich geschnitten haben beim Rosen-Anschneiden. Aber dein Rosenstrauß soll Wasser ziehen und nicht Luft und muss sofort ins klare Nass.

Platz 6: Großer Pool und Schatten

Ein gut behütetes Geheimnis ist auch, dass die Vase für Rosen groß genug sein muss. Stehen Rosen nämlich zu dicht, faulen sie schneller. Sie brauchen vielleicht keinen Swimmingpool, aber genug Platz sollte schon sein. Zudem wünschen sich Rosen noch etwas, das Du am Pool haben könntest: Schatten. Denn die Blätter einer Rose sind empfindlicher als helle Haut.

PLATZ 6: Badetag für deine Rosen.

Wusstest Du schon, dass Rosen gerne baden? Nunja, sie lieben winterwarmes Badewasser an den Stielen in der Vase, habe ich von einem der größten Rosenkavaliere überhaupt erfahren. Er hat es mir auch erklärt: Die Rosengehölze weichen im warmen Wasser dann ihre Kanäle auf und das Wasser wird besser transportiert.

Wenn Deine Rosen aber schon matt herunterhängen, hilft nur noch eine erfrischende, kalte Dusche für die Rosenköpfe. Rasch abduschen und dann kopfüber abtropfen lassen, empfiehlt die Floristin meines Vertrauens. Und dann wieder zurück in die Vase.

Platz 5: 48 Stunden. Nicht länger. Dann länger.

Rosen lieben es frisch, nicht nur beim Duschen. Sensationelle Rosen-Wasser-Pfleger wechseln das Wasser alle 2 Tage. Dabei bitte immer die Vase gründlich reinigen. Dann werden die Rosen mit klarem Wasser abgewaschen und neu angeschnitten mit einem scharfen Messer. Danach geht es wieder ab in die frisch befüllte Vase.

PLATZ 5: Weniger Haushaltszucker.

Hat die deine Großmutter auch geraten, einen kleinen Löffen Zucker ins Rosenwasser zu kippen? Das ist ein gigantischer Mythos, der einfach nicht wegzubekommen ist. Nochmal klar und für alle: Rosen trinken kein Zuckerwasser. Sie trinken Wasser. Den Zucker kannst Du Dir sparen oder ihn einfach in die Hochzeitstorte geben.

PLATZ 4: Chemie ist keine Lösung.

Ebenfalls geistern im Netz Hausmittelchen herum, die empfehlen Aspirin, Limonade oder Spülmittel ins Rosenwasser zu kippen. Die Dosis macht das Gift, schon klar. Beipackzettel sind zwar lang, handeln aber nicht vom Rosenstrauß. Daher lass es einfach und biete den Blumen einfach Quellwasser.

PLATZ 3: Obst ist gut für dich. Nicht für die Rosen.

Rosensträuße sind Solisten. Und ganz speziell allergisch reagieren sie auf Obst. Nicht nur, weil Fruchtkörbe jahrzehntelang die Shows von Rosensträußen in Garderoben von Operndiven gestohlen haben. Auch, weil Obstsorten wie Bananen und Äpfel Reifegase aussondern, die Rosen einfach nicht riechen können.

PLATZ 2: Homöopathie statt Schulmedizin.

Du hast dich verletzt? Dann hilft Arnica aus der homöopathischen Hausapotheke sehr gut. 4 Globuli Arnika C 200 ins Rosenwasser finden auch Rosen klasse, ließ mich meine Homöopathin wissen. Löse die Globuli dazu im Rosenwasser auf und rühre nur mit einem Holzkochlöffel um.

PLATZ 1: Jede Woche oder zum Frisör?

Wenn dein Liebster dir aus lauter Liebe jede Woche einen Rosenstrauß schenkt, ist das klasse und ein guter Vorbote für eine traumhafte Hochzeit. Sehr clever ist es auch, wenn du deinen Rosenstrauß mit Haarlack konservierst. Denn dann bleibt er ohne fiesen Film auf dem Köpfchen farbecht und erfreut dich länger. Sehr clever!

Und wie du deine perfekte Rosenhochzeit kriegst?

Mit deinem Liebsten, mit vielen Rosen und natürlich miit der Traumeisterin!

„Für dich solls rote Rosen regnen, dir sollen sämtliche Wunder begegnen…“ Wenn du die Traumeisterin-Version gerne hören willst, dann maile mir gleich. Mein Postkasten freut sich und dein Rosenstrauß hört das Lied sicher gerne!

Rosige Zeiten wünscht dir
die Traumeisterin